Hortensia

Zoophilie Sex
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Zoophile haben Sex mit Tieren. Dennoch bleibt diese Spielart für die meisten Menschen ein absolutes Tabu. Der Zeta-Verein in Berlin mit dem Vorsitzenden Matthias Gerstenkorn bemüht sich um eine Versachlichung der Debatte. Herr Gerstenkorn, Sie sind zoophil, haben also Sex mit Tieren. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie sich zu Tieren hingezogen fühlen? Das war eigentlich schon mein ganzes Leben so, dass ich mich zu Tieren hingezogen gefühlt habe.

Beschreibung

Die Bedeutung von Zoophilie in der antiken Literatur wurde bislang — mit Ausnahme des Mythos — kaum untersucht. Überblickt man die überlieferten literarischen Texte, fällt auf, dass Zoophilie ausserhalb des Mythos vor allem in zwei literarischen Gattungen auftritt : Einerseits in den zoologischen Schriften von Plutarch, Plinius dem Älteren und Aelian, andererseits im antiken Roman, d. In diesem Beitrag soll untersucht werden, welche Funktion Zoophilie in den beiden literarischen Gattungen hat und wie die Autoren die sexuelle Praktik bewerten, die weder nach griechischem noch römischen Recht strafbar war.

Da Vorstellungen über Tiere eng mit Gender und Geschlechterhierarchien verbunden sind, soll insbesondere die Frage berücksichtigt werden, inwiefern männliche und weibliche Verhaltens- und Rollenzuschreibungen bei zoophilie sex Darstellung zoophiler Akte wirksam werden. Jahrhunderts in fast allen europäischen Staaten mit dem Tode bestraft und weit ins Jahrhundert durch mehrjährige Gefängnisstrafen geahndet wurde — gilt, obwohl in den meisten Ländern Europas inzwischen straffrei, 2 als das letzte Tabu in Sachen Sexualität und bleibt sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch in der erzählenden zeitgenössischen Literatur weitgehend ausgespart.

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Auf die Ikonographie der Zoophilie 10 oder auf Zoophilie als Straf- und Foltermethode 11 wird in diesem Beitrag hingegen nicht eingegangen. Liebe zwischen Mensch und Tier kennt die Antike keinen eigenen Begriff, sondern verwendet mit amare bzw.

Die Grenze zwischen Geschichten, welche die geistige Liebe bzw. Freundschaft zwischen Mensch und Tier respektive einer Tierart belegen sollen, und solchen, die einen dezidiert erotisch-sexuellen Hintergrund haben, ist dabei zoophilie sex immer klar zu ziehen. Tiere unterschiedlicher Gattungen schliessen lassen, erklärt er rationalisierend mit der Ähnlichkeit missgestalteter Menschen oder Tiere mit anderen Tieren.

Charakteristisch für diese Art der Zoologie, die bei späteren griechischen und römischen Schriftstellern vorherrscht, ist das Interesse am Aussergewöhnlichen paradoxa und Wundersamen mirabilia der Tierwelt 25 sowie die Wahrnehmung der Tiere in anthropologischen Kategorien. Mensch und Tier begegnen sich in der Beschreibung von Plutarch, Plinius dem Älteren und Aelian auf Augenhöhe und ihr Verhalten wird bei der Beschreibung von Zoophilie entlang denselben, nämlich menschlichen, Vorstellungskategorien gezeichnet und beurteilt. Da die Annäherung bestimmter Tiere an und die Werbung um den geliebten Menschen wie beim Menschen auf einer bewussten, individuellen Entscheidung, und nicht auf dem Instinkt basiert, 26 ist für die Bewertung von Zoophilie bei allen drei Autoren die Frage zentral, wer die Initiative zur zoophilen Beziehung unternimmt.

Seine Werke basieren auf der anti-stoischen Grundhaltung, dass zwischen Mensch und Tier keine prinzipiellen, sondern nur quantitativ seelisch-geistige Differenzen bestehen. Wie im Dialog Bruta animalia ratione uti deutlich wird, zählt dazu auch die Benutzung eines Tiers zur sexuellen Befriedigung. Auch Frauen haben sich mit Tieren eingelassen und so seien die verschiedenen Mischwesen Minotauren, Aegipane, Centauren, Sphingen entstanden mor.

Die einzelnen Geschichten werden von Gryllus nicht detailliert ausgeführt, sondern nur mit dem Geschlechtsakt bzw. Als Auslöser der Taten sieht Gryllus die menschliche Lust, die als widernatürlich bzw.

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Ihre besondere Wirkkraft bekommt die Argumentation aus dem Munde eines Schweins, das selbst zu den lüsternen Tierarten zählt und Plutarch dennoch dem Menschen als moralisch überlegen zeigt. Die erste der beiden Geschichten, die Aelian erzählt, handelt von einem Stallburschen, der sich in die schönste Stute aus seinem Stall verliebt und mit ihr schläft.

In der zweiten Geschichte geht es um einen Hirtenjungen, Crathis, der die schönste seiner Ziegen liebt, mit Geschenken und Gefälligkeiten um sie wirbt und schliesslich eine sexuelle Beziehung mit ihr eingeht. Der Ziegenbock der Herde erschlägt den Hirten schliesslich aus Eifersucht, indem er dem Schlafenden die Hörner gegen den Schädel rammt NA 6, Beide von Aelian referierten Geschichten enthalten realistische Details : Die Täter sind junge Männer, die aufgrund ihres Berufes engen Umgang mit Tieren und Gelegenheit haben, sich diesen unbeobachtet zu nähern.

Dass Hirten mangels Frauen mit ihren Tieren schlafen und sogar Nachkommen zeugen, wird auch bei anderen Autoren als allgemein bekannte Tatsache vorausgesetzt. Die babylonische Königin Semiramis, die Sex mit ihrem Pferd gehabt haben soll, ist ebenfalls zoophilie sex entfernten Asien beheimatet.

Viele menschen wurden aufgrund von sodomie zum tode verurteilt

Während die Verurteilung der Zoophilie heute wesentlich durch Fragen des Tierschutzes bestimmt ist, 35 spielt diese Überlegung keine Rolle. Die Vorstellung von Grausamkeit gegenüber den Tieren, die zu Tausenden in der Arena getötet wurden, 36 ist in der antiken Literatur kaum ausgeprägt und Schutzbestimmungen für Tiere sind selten belegt. Ein Grund für die Kritik der Zoophilie könnte die Furcht vor dem Entstehen von Mischwesen sein, die als Verstoss gegen die Natur und als schlechte Omina gedeutet werden. Diese Furcht vor den Folgen zoophiler Kontakte wird explizit in Philons Abhandlung über die Tiere aus dem 1.

Entsprechend der traditionellen Geschlechterrollen bleiben die Frauen dabei jedoch passiv und werden vom Tier, das entweder explizit als männlich zoophilie sex wird oder dessen Geschlecht unbestimmt bleibt, umworben und verführt bzw. Analog dazu werden auch Knaben von Tieren verführt, hingegen nur sehr selten erwachsene Männer.

Nur in einer Geschichte Aelians NA 4,54 ist es dezidiert ein weibliches Tier, eine Schlange, die aktiv um einen Knaben wirbt. In der Perspektive des Tieres, das um den geliebten Menschen wirbt, spiegeln sich somit die Werthaltungen und Rollenvorstellungen des männlichen Autors und der Leser, die sich mit dem aktiven Tier identifizieren. Dass es bei den antiken Zoologen in der Mehrzahl der Fälle Tiere, und nicht Menschen sind, welche die Initiative zu zoophilen Akten ergreifen, erklärt sich mit dem speziellen Fokus der Schriftsteller auf Aussergewöhnliches und Wundersames.

Plutarch lässt in seinem Dialog De sollertia animaliumder sich um die Frage dreht, ob Land- oder Wassertiere intelligenter sind, Aristotimus, den Anwalt der Landtiere, mittels vier Geschichten über Zoophilie beweisen, dass das Verhalten bestimmter Tiere dem verliebter Menschen gleicht mor. In der ersten Geschichte wirbt ein Elefant um eine Kranzverkäuferin, indem er ihr Früchte mitbringt, sich neben sie stellt und sie mit seinem Rüssel am Busen berührt.

Elefant und Schlange werben aktiv um die geliebten Frauen und suchen ihre Gefühle gleich den Menschen, aber mit den ihnen eigenen Mitteln auszudrücken, indem sie statt den Händen Rüssel und Schwanzende, statt Worten die Körpersprache nutzen. Wie die Frauen auf die Avancen des Tieres reagieren, ob sie dessen Gefühle teilen, als unangenehm empfinden oder überhaupt als Liebe wahrnehmen, interessiert den Erzähler nicht. Die Frauen erscheinen als stumme Objekte, an denen die Tiere ihren Verstand demonstrieren können.

Zoophilie dient Plutarch, wie andere komplexere Handlungen zoophilie sex, 44 als Beweis dafür, dass Tiere über Intelligenz verfügen, die darin besteht, menschliches, d.

Das Fehlen der Hände, mit dem Anaxagoras den Mangel an Kultur bei zoophilie sex Tieren erklärt, 45 wird hier nicht als Beweis für die fehlende Intelligenz der Tiere angeführt, sondern erst recht als Indiz für dieselbe gewertet, da die Tiere zwecks erotischer Werbung ihre naturgegebene Beeinträchtigung mit anderen Körperteilen zu kompensieren vermögen. Auffällig ist die Zurückhaltung, mit der Plinius die Anekdoten referiert. Das bei Plutarch geschilderte Detail etwa, dass der Elefant die Brust seiner Angebeteten mit dem Rüssel streichelt, fehlt.

Auch andere bekannte Geschichten über die Liebe von Gänsen nat. Plinius tut dies, indem er zum einen erotische oder sexuell explizite Details weglässt und zum andern die Geschichten mit den positiven charakterlichen Eigenschaften der Tiere einrahmt.

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Aelians Fokus ist dabei ein zweifacher : Erstens werden die Anekdoten mit zusätzlichen erotisch-sexuellen Details versehen. Dies führt zum Widerspruch, dass Aelian den Tieren einerseits wie Plutarch und Plinius moralische Qualitäten und Leistungen zuschreibt, die über diejenigen der Menschen hinausgehen — indem er z. Tiere, insbesondere die scharfsichtige Schlange NA 8,11 und der intelligente Delphin NA 6,15sind in Aelians Darstellung fähig, menschliche Schönheit zu erkennen und zu würdigen. Durch die Betonung der Schönheit der Beteiligten und des Einflusses des Liebesgottes auf das Entstehen einer zoophilen Beziehung wird bei Aelian das miraculum unterstrichen und gleichzeitig die Grenze zwischen Mensch und Tier verwischt.

Aus Sicht des passiv bleibenden Tieres sind die menschlichen Annäherungen bei Plutarch, Plinius dem Älteren und Aelian gleichermassen Zeichen von perverser Lust bzw. Barbarei und werden als sexuelle Übergriffe beschrieben, zoophilie sex durch Mischwesen und Monstren in der Öffentlichkeit manifest werden.

Zoophilie dient allen drei Autoren als Beweis für die Verdorbenheit der Menschen, deren degeneriertem Verhalten die als natürlich gepriesene Sexualität der Tiere vorbildlich gegenübergestellt wird. Dagegen wird Zoophilie, die vom Tier ausgeht, von den Zoologen je nach Intention ihres Werks zu unterschiedlichem argumentativem oder narrativem Zweck angeführt, erfährt jedoch in keinem Fall explizite oder implizite Kritik. Die Vorstellung von der natürlichen Unschuld und artgemässen Handlungsweise von Tieren 59 erweist sich als die dominierende Sichtweise auf jegliches tierische Verhalten.

Juvenal 6,— schildert Frauen, die sich in rasender Lust mit Eseln vereinigen, wenn gerade keine freien Männer oder Sklaven zur Verfügung stehen, 60 und Prokop hist. Beiden Autoren dienen diese Beispiele als Kulminationspunkt ihrer Beweisführung der Verdorbenheit und sexuellen Besessenheit von Frauen. Zoophilie ist — ähnlich wie das Ausüben anderer Praktiken wie Cunnilingus oder Fellatio 61 — ein Vorwurf, der zur Invektive gegen Individuen oder das ganze weibliche Zoophilie sex verwendet wird.

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Damit befolgt sie einerseits Ovids Rat an seine Liebesschülerinnen, dem Partner während des Akts Koseworte zuzuflüstern, 78 um dadurch Lust zu bekunden und dem Liebhaber zu schmeicheln. Die Kosenamen erinnern gleichzeitig auch an das erotische Verhältnis zwischen Frauen und Spatzen bzw. Tauben, die u. In den zoologischen Schriften von Plutarch, Plinius dem Älteren und Aelian wird Zoophilie, die vom Tier initiiert wird, deutlich positiver bewertet als Zoophilie, die vom Menschen ausgeht. Dabei wird das typisch aktive bzw. Umgekehrt ergreifen im antiken Roman ausschliesslich Frauen die Initiative zum sexuellen Kontakt mit Tieren.

Geschichten über Zoophilie haben hier jedoch anders als bei den Zoologen keinen moralisierenden, sondern einen unterhaltenden und erotisierenden Zweck ; die zoophilen Frauen werden daher für ihre Taten nicht kritisiert oder bestraft. Alexandridis, M. Wild, L. Winkler-Horacek Hrsg. Grenzziehung und GrenzüberschreitungWiesbaden— Armstrong, Rebecca : Cretan Women.

Pasiphae, Ariadne, and Phaedra in Latin PoetryOxford Beagon, Mary : Roman Nature. The Thought of Pliny the Elder, Oxford Beagon, Mary : The Elder Pliny on the Human Animal. Natural History, Book 7, Zoophilie sex Beetz, Andrea : Love, Violence, and Sexuality in Relationships between Humans and Animals, Aachen Clarke, John R. Constructions of Sexuality in Roman Art B. Coleman, K. Dekkers, Midas : Geliebtes Tier. Die Geschichte einer innigen Beziehung, München Dierauer, Urs : Tier und Mensch im Denken der Antike, Amsterdam Dierichs, Angelika : Erotik in der Römischen KunstMainz Dierichs, Angelika : Erotik in der Kunst GriechenlandsAntike Welt 24Sonderheft.

Elder, J. French, Roger : Ancient Natural History.

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